CorTec Brain Interchange

Klinische Indikationen

Mit Hilfe der CorTec Technologie lassen sich in erster Linie neurologische Erkrankungen und deren Symptome adressieren.

Unser Brain Interchange System kann unterschiedliche klinische Anwendungen bedienen.

Erfahren Sie mehr √ľber eine Auswahl davon

Brain Interchange research

Sollten Sie Fragen zu prä-klinischen Studien auf Basis der CorTec Technologie haben, kontaktieren Sie uns:

sales@cortec-neuro.com

Die Technologie

CorTec Brain Interchange ist eine leistungsstarke Closed-Loop-Technologie zur Messung und Stimulation von Gehirnaktivität im Langzeit-Einsatz.

CorTec Brain Interchange steuert sich dabei selbst: Nach erfolgter Stimulation analysiert das System echtzeitnah das Feedback des Gehirns. Auf dieser Basis berechnet es seine weiteren Aktivitäten.

Im Unterschied zu derzeit am Markt befindlichen neurotechnologischen Implantaten kann ¬†die Brain Interchange Technologie von CorTec also nicht nur zur ¬†Dauerstimulation mit fest eingestellten Parametern verwendet werden, sondern auch f√ľr responsive Ans√§tze, bei denen die Hirnstimulation kontinuierlich an den neuronalen Zustand ¬†angepasst werden kann. Damit wird eine Anpassung an den ¬†jeweiligen Therapie-Bedarf m√∂glich, was eine effizientere und nebenwirkungsfreiere Behandlung erlauben k√∂nnte.

CorTec Brain Interchange verwendet zudem eine hohe Zahl¬†an Kan√§len zur Messung und Stimulation ¬†– derzeit 32. Somit steht dem Closed-Loop System eine breite Datenbasis zur Steuerung zur Verf√ľgung.

Die Komponenten

CorTec Brain Interchange besteht aus 3 Komponenten:

1. Einem intelligenten Implantat, zusammengesetzt aus

a. Elektroden zur Ableitung und Stimulation des Nervensystems Wahlweise k√∂nnen hier bis zu zwei eigens entwickelte ultrad√ľnne, laser-strukturierte Folienelektroden aus Silikongummi sowie bis zu zwei Tiefenelektroden angeschlossen werden.

Die Elektroden sind √ľber Kabel und hermetische Durchf√ľhrungen verbunden mit

b. einer hermetisch gekapselten Elektronikeinheit, die einerseits die von den Elektroden abgeleiteten Gehirnsignale empfängt und digitalisiert. Des Weiteren generiert sie elektrische Pulse und sendet diese an die Elektroden, um das Gehirn zu stimulieren.

Dabei kommuniziert das Implantat mittels optischer Signale durch die infrarotdurchlässige Keramik der Kapselung mit

2. einer Telemetrieeinheit, die auf der Haut gegen√ľber der gekapselten Elektronik sitzt. Sie steuert die optische Kommunikation mit dem Implantat und stellt die √ľber elektromagnetische Induktion die Energieversorgung des Implantats sicher.

Per USB-Kabel kommuniziert die Schnittstelle mit

3. einer Computer-Einheit, auf der eine adaptiven und portablen Software l√§uft, die die gemessenen Hirnsignale echtzeitnah auswertet, um den aktuellen therapeutischen Stimulationsbedarf des Patienten zu ermitteln, und daraufhin die Stimulation anpasst, externe therapeutische Hilfsmittel ansteuert, oder diagnostische Daten zur Verf√ľgung stellt.

Das System wird √§hnlich wie beim Cochlea-Implantat implantiert: Die Elektronikeinheit wird subkutan hinter dem Ohr des Patienten platziert. Die Elektroden werden je nach Anwendung √ľber oder in dem jeweiligen Hirnareal eingef√ľhrt. Auf der Au√üenseite tr√§gt der Nutzer die Telemetrieeinheit. Diese ist an das zentrale Steuer-System der Anwendung gekoppelt, versorgt das Implantat mit Energie und tauscht mit diesem drahtlos Daten aus.

 

CorTec Brain Interchange ‚Äď Kernpunkte der Innovation

  • Closed-Loop-System: Therapie angepasst an aktuellen Bedarf
  • Hohe Kanalzahl: breite Datenbasis
  • Keine Batterie: Energieversorgung durch Induktion – kein regelm√§√üiger operativer Austausch des Stimulators notwendig
  • Materialwahl & Verarbeitung auf Langlebigkeit ausgerichtet: Hohe Lebensdauer

Funktionsweise von CorTec Brain Interchange in der Animation