Lähmungserkrankungen

CorTec entwickelt gemeinsam mit Partnern und Kunden die Brain Interchange Technologie – ein Steuersystem auf neuronaler Basis, mit dem Schwerstgelähmte ihre Hilfsmittel bedienen können.

Aktuell sind verschiedene alternative Steuerungssysteme für Hilfsmittel im Einsatz. Techniken wie Sip & Puff, Eyetracking etc. eignen sich jedoch nicht für alle Patienten und begrenzen daneben die Fähigkeit des Nutzers, mit seiner Umwelt zu interagieren.

Patienten-Auswahl

Voraussetzung für die Nutzung eines Steuersystems auf neuronaler Basis ist die intakte Funktion des Motorcortex.

Weitere Ein- bzw. Ausschlusskriterien erarbeiten wir aktuell mit unseren klinischen Partnern.

Therapeutischer Ansatz

Die Brain Interchange-Technologie setzt an der Residualfunktion des Motorcortex an, die in vielen Fällen bei gelähmten Patienten besteht, z.B. bei Querschnittslähmung, ALS oder Schlaganfall.

Genutzt wird die Vorstellung von Bewegungen, die der gewünschten Steuerungsaktivität besonders nahe kommen. Die zugehörige Software decodiert die gemessenen Hirnsignale und verarbeitet sie zu Kontrollbefehlen, die das Hilfsmittel steuern.

Da alle Komponenten dieses Systems von CorTec entwickelt werden können, können alle Schritte von der Datengewinnung bis zu deren Effektivierung ideal aufeinander abstimmt werden.

Lösung

Auf der Basis der CorTec Brain Interchange Technologie entwickelt CorTec gemeinsam mit Partnern und Kunden eine neuronale Hilfsmittel-Steuerung.

Aktuell arbeiten wir an einem System zur Kommunikation und Umgebungskontrolle sowie an einer Orthesen-Steuerung.

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